SpVgg Greuther Fürth bleibt zweitklassig nach einem 2:0-Sieg im Rückspiel der Relegation gegen den Drittligisten Rot-Weiss Essen. Das Kleeblatt drehte das 0:1 aus dem Hinspiel und vermeidet so den ersten Abstieg in die Drittklassigkeit seit 1997. Noel Futkeu brachte das Kleeblatt im Ronhof vor 15.000 Zuschauern in Führung. Routinier Branimir Hrgota erzielte in seinem letzten Spiel für Fürth das 2:0. Fürth, das die 'ewige' Zweitligatabelle souverän anführt, hatte nach dem Sieg im Hinspiel von Essen noch viel zu tun, um den Klassenerhalt zu sichern. Heiko Vogel, der Trainer von SpVgg Greuther Fürth, kündigte an, 'All-In zu gehen'. Futkeu versprach ein 'Feuerwerk'. Doch davon war zunächst nichts zu sehen. Die SpVgg tat sich schwer und hatte Glück, dass Torwart Silas Prüfrock einen Rückstand verhinderte. Fast aus dem Nichts fiel deshalb die Führung der Gastgeber, als Futkeu aus dem Gewühl heraus traf. Für den Angreifer, der im Sommer zu Eintracht Frankfurt wechselt, war es bereits der 20. Saisontreffer. In der Folge kam der Zweitligist auf und verdiente sich seine Pausenführung. Nach dem Wechsel erwischte das Kleeblatt einen Blitzstart. Kurz danach verpassten die Franken die Entscheidung und mussten so noch mächtig zittern. RWE warf alles nach vorne, Torben Müsel vergab nach einem Pfostentreffer per Kopf die Riesenchance auf das 1:2. Münster und Düsseldorf sind damit die beiden einzigen Absteiger aus der 2. Liga. Osnabrück und Cottbus steigen auf.