Tätlichkeit nach Abpfiff. Es war keine schöne Rückkehr für Dickson Abiama. Beim Kleeblatt war der 27-Jährige einst zum Profi geworden und hatte mit seinen sieben Toren in der Saison 2020/2021 entscheidend zum Aufstieg in die Bundesliga beigetragen. Fünf Jahre später wollte Abiama wieder aufsteigen, diesmal mit Rot-Weiss Essen von der dritten in die zweite Liga. Für den Revierklub schoss der ehemalige Fürther, der aus Kaiserslautern nach Essen ausgeliehen war, in der Rückrunde sechs Tore und bereitete vier weitere vor. Am 26. Mai sollte er seinem Ex-Arbeitgeber nochmal wehtun. Das tat er auch. Allerdings anders als gewünscht. Nachdem Abiama Branimir Hrgota vor dem 2:0 viel zu viel Platz gelassen und danach per Kopf nur den Pfosten getroffen hatte, bejubelte das Kleeblatt den Ligaverbleib - und Abiama flippte aus. In einer Rudelbildung nach dem Schlusspfiff schlug er, wie TV-Bilder zeigen, den Fürther Paul Will mit einem Faustschlag gegen den Hals nieder - was Schiedsrichter Robert Schröder auf dem Feld jedoch nicht bemerkte. Über die Szene wurde danach trotzdem aufgeregt debattiert. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes ließ zunächst verlauten, der Fall werde geprüft. In Essen, wo sie Abiama gerne fest verpflichten würden, hatten sie seit dem 26. Mai die Sorge, dass der Angreifer lange gesperrt wird. Doch dazu wird es nicht kommen. Wie „Reviersport“ am Montag vermeldete, wird der DFB nicht weiter gegen den ehemaligen Fürther ermitteln, weshalb er am ersten Spieltag der neuen Saison auf dem Platz stehen darf. Bei welchem Verein auch immer. In Kaiserslautern scheint er keine Zukunft zu haben.
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SpVgg Greuther Fürth: Ex-Profi Abiama wird nicht bestraft für Faustschlag
Ex-Profi Dickson Abiama wird nicht bestraft für Faustschlag im Relegationsspiel gegen SpVgg Greuther Fürth. Der DFB hat keine weiteren Ermittlungen eingeleitet.
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